Grandios, Grandios, ich bin wirklich und ehrlich angetan. Wie schneidend und doch so ja…harmlos Kafka schreibt, wie genau er die Beziehung zu seinem Vater seziert und doch immer…ja..Haltung bewahrt irgendwie. Sehr beeindruckend, hat mir gut gefallen. Wollte bevor ich nach Prag fahre etwas von Kafka lesen und werde definitv den Band Erzählungen den ich gekauft habe auch so nach und nach verschlingen.
Die falsche Fährte – Henning Mankell
Joah, doch…;-) Schön fand ich hier vorallem, wie nach und nach neue Personen rund um Wallanders Team eingeführt werden. Der Fall an sich lag ja relativ klar ersichtlich vor einem, mir fehlte so etwas dieser Spannungseffekt, aber langweilig war es dank des ungewöhnlichen Falls ja trotzdem nicht…hatte leider ne superlange Woche, worunter das Buch etwas zu leiden hatte, immer nur Häppchen gelesen.
Der Mann der lächelte – Henning Mankell
Hier fand ich den Fall nicht so spannend, es war doch eigentlich sehr logisch und klar. Aber das ganze „drumherum“ auch im Kollegenteam von Wallander, das ist denke ich mal etwas „vorbereitend“ auf die weitere Reihe. Von daher…ich hab jedenfalls wieder Spaß dran gehabt…:-) Und das mir, der Kaum-Krimi-Leserin…
Die Mission der Isabel Goméz – Julia Alvarez
Das Buch hab ich mir eigentlich nur zugelegt, weil eine Freundin mir die Autorin so ans Herz legte und ich die ersten 2 Seiten sehr ansprechend fand. Das ist so eine kleine „Entdeckung“ gewesen, das Buch hatte ich in kürzester Zeit durch und hab es genossen. Es verwebt geschickt das Leben der Schriftstellerin Alma mit dem ihrer Romanfigur Isabel (die auf einer geschichtlichen Überlieferung basiert). Beide Frauen kämpfen auf ihre Art gegen ein gefährliches Virus….beide Erzählstränge sind spannend und auf ganz eigene Art faszinierend, es liest sich einfach total gut. Ich mag historische Bücher eher weniger, aber hier, mit diesem Mixwar ich sehr zufrieden. Fand ich wirklich ein richtig schönes, tolles Schmökerbuch!
Der kleine Bruder – Sven Regener
Hach, toll, endlich wieder Herr Lehmann! Bzw. Frank oder auch Frankie…. Als einzelnes Buch hat dieser Roman auch so seine Momente, allerdings wird er erst im Zusammenhang mit den anderen beiden Büchern „Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“ so richtig gut. Da finde ich ist die Ergänzung perfekt gelungen. Hier erstreckt sich die Handlung nur über 2 Tage, es wird viel geredet, palavert, diskutiert, getrunken. Und auch wenn man sich denkt „Mensch, ganz schön abgedreht“ denkt man gleichzeitig „Ja, genauso muss das gewesen sein“. Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht!
Die weisse Löwin – Henning Mankell
Ist ja jetzt der erste etwas dickere Wallander für mich gewesen, mit mehr Hintergrund zu allem. Fand ihn trotzdem spannend, man muss sich halt darauf einlassen und recht schnell entsteht dann das große Ganze. Ist, wie eine Freundin schon bemerkte sehr politisch und spielt eben zu großen Teilen nicht in Schweden aber das hat ja auch seinen Reiz. Bin sehr gespannt wie es dann demnächst mit Wallander weitergeht…
Die Hunde von Riga – Henning Mankell
Hat mir auch wieder gut gefallen, war bis zum Schluss spannend. Einerseits fand ich es schade, das der Krimi nicht die ganze Zeit in Schweden spielte, andererseits fand ich grade das auch gut, weil man merkte, das sich alles weiterentwickelt. Bin zwar nicht ganz so der große Fan von politischen Krimis, aber ihm verzeih ich das mal ;-)
Firmin ein Rattenleben – Sam Savage
Ein recht schmales Buch mit rund 200 Seiten und das fand ich den Vorteil daran, ich wurde damit nicht recht warm. Die Idee, eine Ratte die Unterschlupf in einer Buchhandlung findet zu einem Leser zu machen fand ich gut, leider war die Ratte teilweise einfach so unsympathisch bzw. ich konnte ihre Beweggründe einfach nicht so gut nachvollziehen. Es gab einige schöne Szenen, sehr viele Anspielungen auf Literatur, aber ebenso viele Szenen mit denen ich nicht recht warm wurde. Kein wirklich schlechtes Buch, aber wirklich an mich gerührt hat es leider nicht.
Mörder ohne Gesicht – Henning Mankell
Mein Mann hat grade seine Wohnung in Malmö bekommen und mir wurde dann im Laden von meinen Kollegen gesagt, Ystad, wo die Wallander meist spielen wäre ziemlich nah dran und ich sollte es doch mal versuchen…okay, i try! Sonst hätte ich glaub ich eher keinen Mankell in die Hand genommen… Aber ich versuch es nun einfach mal, als Einstimmung auf Schweden nächstes Jahr! […]
Toll! War ja mein erster Mankell bzw. Wallander und ich hab eigentlich nicht erwartet, das es mir SO gut gefällt. Der etwas verquere Wallander(und sein Privatleben…ich mag es wenn man immer mal Einblicke bekommt), ein spannender Fall mit richtig Geschichte drumherum, irgendwann hatte man den Kollegenkreis von Wallander auch im Kopf…und natürlich spielt es in Schweden was für mich grade recht wichtig ist…habs total schnell durchgehabt und war begeistert – werd mir nun nach und nach die restlichen Bände besorgen! Bin immer noch überrascht, hab heute herrliche Lesestunden damit verbracht!
Der letzte Elf – Silvana de Mari
Am Anfang fand ich den Elf ja knuffig (jeder Rollenspieler wird mir zustimmen!). Naiv, liebenswürdig und immer an das gute im Menschen glaubend. Führt natürlich zu den absurdesten Situationen. Aber nach einer Weile ging es mir einfach auch etwas auf die Nerven. Es ist wirklich nette Fantasy für Kids, mir war es dann am Schluss einfach doch zu sehr Kinderbuch rein von der Handlung. Zwischendrin wars durchaus etwas mit ein bisschen mehr Geschehen und einigen guten Einfällen, aber dann doch wieder zu „einfach gestrickt“. Trotzdem, habs ganz gern gelesen.