Die fünfte Frau – Henning Mankell

Blieb sehr lange schwer zu fassen, wie und worum es „eigentlich“ geht. Grade deswegen aber auch mal wieder bis zum Schluss spannend und grade zum Schluss hin erschreckend. Wer diesen Mankell gelesen hat weiss sicherlich auch was ich meine. Es ist insgesamt ziemlich brutal und es passieren einige heftige Ereignisse und ja…es nimmt einen ganz schön mit, finde ich…

Die falsche Fährte – Henning Mankell

Joah, doch…;-) Schön fand ich hier vorallem, wie nach und nach neue Personen rund um Wallanders Team eingeführt werden. Der Fall an sich lag ja relativ klar ersichtlich vor einem, mir fehlte so etwas dieser Spannungseffekt, aber langweilig war es dank des ungewöhnlichen Falls ja trotzdem nicht…hatte leider ne superlange Woche, worunter das Buch etwas zu leiden hatte, immer nur Häppchen gelesen.

Die weisse Löwin – Henning Mankell

Ist ja jetzt der erste etwas dickere Wallander für mich gewesen, mit mehr Hintergrund zu allem. Fand ihn trotzdem spannend, man muss sich halt darauf einlassen und recht schnell entsteht dann das große Ganze. Ist, wie eine Freundin schon bemerkte sehr politisch und spielt eben zu großen Teilen nicht in Schweden aber das hat ja auch seinen Reiz. Bin sehr gespannt wie es dann demnächst mit Wallander weitergeht…

Mörder ohne Gesicht – Henning Mankell

Mein Mann hat grade seine Wohnung in Malmö bekommen und mir wurde dann im Laden von meinen Kollegen gesagt, Ystad, wo die Wallander meist spielen wäre ziemlich nah dran und ich sollte es doch mal versuchen…okay, i try! Sonst hätte ich glaub ich eher keinen Mankell in die Hand genommen… Aber ich versuch es nun einfach mal, als Einstimmung auf Schweden nächstes Jahr! […]

Toll! War ja mein erster Mankell bzw. Wallander und ich hab eigentlich nicht erwartet, das es mir SO gut gefällt. Der etwas verquere Wallander(und sein Privatleben…ich mag es wenn man immer mal Einblicke bekommt), ein spannender Fall mit richtig Geschichte drumherum, irgendwann hatte man den Kollegenkreis von Wallander auch im Kopf…und natürlich spielt es in Schweden was für mich grade recht wichtig ist…habs total schnell durchgehabt und war begeistert – werd mir nun nach und nach die restlichen Bände besorgen!  Bin immer noch überrascht, hab heute herrliche Lesestunden damit verbracht!

Der letzte Elf – Silvana de Mari

Am Anfang fand ich den Elf ja knuffig (jeder Rollenspieler wird mir zustimmen!). Naiv, liebenswürdig und immer an das gute im Menschen glaubend. Führt natürlich zu den absurdesten Situationen. Aber nach einer Weile ging es mir einfach auch etwas auf die Nerven. Es ist wirklich nette Fantasy für Kids, mir war es dann am Schluss einfach doch zu sehr Kinderbuch rein von der Handlung. Zwischendrin wars durchaus etwas mit ein bisschen mehr Geschehen und einigen guten Einfällen, aber dann doch wieder zu „einfach gestrickt“. Trotzdem, habs ganz gern gelesen.

Pippa Lee – Rebecca Miller

Also als Film fände ich das Buch glaub ich echt klasse, mit der richtigen Besetzung wird das garantiert ein guter Film (die Filmrechte sind auch schon verkauft). Als Buch fand ich es angenehm zu lesen, zum Ende hin wurde mir die Geschichte leider zu klischeehaft, war doch der erste Teil so unorthodox, voller guter Ideen – das Ende hat es eben dann noch so in die „normale“ Schiene gepresst, das hat mich irgendwie gestört. Trotzdem kein direkter Fehlkauf, vielleicht liegts auch an mir, das ich manchmal offene Enden oder eben eine straighte Durchhaltung der eingeschlagenen Richtung in einem Buch gut finde.

Michael Tolliver lebt – Armistead Maupin

Und heute, innerhalb des Tages verschlungen, hab ich doch schon darauf gewartet „Michael Tolliver lebt“ – der 7te Teil der Stadtgeschichten. Man ist sofort wieder „drin“ in San Francisco, den ehemaligen Mitbewohnern der Barbary Lane 28 … hach ja. Schön, einfach schön, fast alle Akteure der anderen 6 Bände kommen nochmal zu Wort und Michael „Mouse“ Tolliver ist mit mittlerweile über 50 einfach zu süss! Für alle Fans ein Muss! Werde bei uns im Laden nochmal eine Stadtgeschichten-Auslage machen…