Die Glücksbäckerei: Die magische Prüfung – Kathryn Littlewood

Wie auch schon der erste Teil bezaubert auch diese Fortsetzung wieder mit kreativen Backwerken und tollen Einfällen der Autorin: diesmal verlässt die Familie Glyck ihre Heimat in Richtung Paris, zu den Backmeisterschaften. Dort läuft allerdings nicht alles rund und die Familie muss ihre gaze Kreativität und Liebe zum Backen aufbringen, um dort zu bestehen. Ein Kinderbuch, dass man einfach nur rundherum gerne empfehlen möchte!

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte – Rachel Joyce

Nachdem ich ihren Erstling wirklich mochte, hatte ich mir hier wieder einen netten Schmöker erwartet. Ich habe mich gelangweilt. Ich habe mich wirklich durch das Buch geschleppt. So richtig kam nichts in Fahrt, die Atmosphäre war unglaublich düster (gut, so war es eben der Geschichte geschuldet…) und ich kam mit keiner der Figuren so richtig in Kontakt. Die Hauptidee des Romans konnte mich auch nicht überzeugen, eher verwirrte es mich. Ich habe schon einige sehr begeisterte Stimmen gelesen, leider kann ich mich dem nicht anschliessen.

Magical Mystery – Sven Regener

Ein Roman über eine Figur aus den Herr Lehmann Büchern. Mhm. Über Techno. Doppel-Hm. Interessiert mich das? Will ich das? Und wie! Ich war begeistert, wie Regener meine zwei Fragezeichen mit einem Rutsch weggewischt hat – ich habe gelacht und wissend genickt, das Buch in kürzester Zeit ausgelesen und gedacht: wahrscheinlich könnte er auch über Hühnerhaltung schreiben – ich würde es auch mit Begeisterung lesen!

Wenn die Wale an Land gehen – Kathrin Aehnlich

Diese Autorin hat eine besondere Gabe. Sie kann über Freundschaft schreiben wie kaum jemand sonst. Denn sie tut es mit Geschichten und Erinnerungen, so fein verwoben mit Schicksal und Gedanken. Ihre Figuren kommen mir ganz nah und ich wünsche mir, dass diese Autorin noch viel bekannter wird – denn ihre Bücher berühren mich einfach.

Violas bewegtes Leben – Adriana Trigiani

Hier hatte ich mir recht viel erwartet: Hanser Verlag, ein sehr schönes Taschenbuchcover, die ersten Seiten in einem netten Ton gehalten. Am Ende blieb es eine Internats-Freundschafts-Erste-Liebe-Geschichte, die ein bisschen durch die Anmerkungen zum Filmen aufgewartet wurde, ansonsten aber sehr pädagogisch-wertvoll anmutete: die Freundschaften, das Verhältnis zu den Eltern und der Umgebung, alles wurde ganz offen und ehrlich (man könnte auch sagen: gestelzt und unauthentisch) ausdiskutiert, durchreflektiert und das ganze wieder und wieder – anstrengend. Schade, denn das hat mir den Spaß am Lesen eher vergällt.

Das wahre Leben von Milena Moser

Mein erstes Buch von Milena Moser und definitiv nicht mein letztes – ich bin sehr positiv überrascht worden. Sie schreibt so offen und ehrlich, dass es mich sofort für sie einnahm, noch dazu über zwei Frauen, deren Leben ganz und garnicht so verläuft, wie sie es erwartet haben. Beide wählen unterschiedliche Wege für ihr Weiterkommen, beide sind spannende, kantige Figuren, die mir beim Lesen unter die Haut gingen. Hat mich sehr beeindruckt, fand ich richtig klasse!

Shotgun Lovesongs – Nickolas Baker

Spontan würde ich einfach gerne rufen: „Tolles Buch! Nehmen Sie es mit! Machen Sie es sich in der Sonne gemütlich und genießen Sie ihre Reise nach Wisconsin, ins Herz Amerikas“ Von einer Kleinstadt und ihren Bewohnern, von Freunden, die ihr ganzes Leben miteinander teilen. Von Erfolg, Verlusten, Liebe, Entscheidungen und besonderen Momenten lebt dieses Buch. Ich habe richtiggehend mitgefiebert und auch mitgelitten, mit jeder einzelnen Person, was nicht oft passiert. Also, ich rufe: Tolles, tolles Buch!