Die Wahrheit, wie Delly sie sieht – Katherine Hannigan

Dieses Buch ist delly-tastisch! Was für ein Kleinod im Jugendbuch. Delly ist mir sofort ans Herz gewachsen, ihre Art die die Welt zu sehen, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen und ihre ganz eigenen Delly-Wortschöpfungen…all das macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Und auch als es ernst wird, umschifft Delly die Klippen auf ihre Weise. Ja, das ist etwas für eure Wunschliste!

Die Glücksbäckerei: Die magische Prüfung – Kathryn Littlewood

Wie auch schon der erste Teil bezaubert auch diese Fortsetzung wieder mit kreativen Backwerken und tollen Einfällen der Autorin: diesmal verlässt die Familie Glyck ihre Heimat in Richtung Paris, zu den Backmeisterschaften. Dort läuft allerdings nicht alles rund und die Familie muss ihre gaze Kreativität und Liebe zum Backen aufbringen, um dort zu bestehen. Ein Kinderbuch, dass man einfach nur rundherum gerne empfehlen möchte!

Das Schneemädchen – Eowyn Ivey

Vielleicht war ich hier ein wenig voreingenommen, hatte ich doch von einigen Kollegen und Freunden soviel Gutes über das Buch gehört, auch, dass Taschentücher vonnöten wären. Wie es dann manchmal mit Erwartungen so ist: der Roman war wirklich gut zu lesen, die Geschichte angenehm aus der Zeit gefallen, aber das große Gefühl blieb (für mich) aus. Ein kleiner Wermutstropfen in einer ansonsten angenehmen Lektüre.

Christmas Jars – Jason F. Wright

Kennt ihr Christmas Jars? Ich kannte diesen Begriff nicht – bis vor zwei Jahren meine Mutter an Heilig Abend nach Hause zurückkehrte und ein Marmeladenglas, bis obenhin gefüllt mit Münzen und Scheinen, an ihrer Haustür fand. Meine Mutter recherchierte und fand dieses Buch. Die Geschichte der Christmas Jars wird hier erzählt – eine Familientradition, die nach und nach immer weitere Kreise zog. Und auch, wenn es hier und da ein wenig rührselig anmutet – die Idee hinter diesen Gläsern ist einfach wunderbar. Und ich danke denjenigen, die meiner Mama so eine große Freude gemacht haben – das Glas kam zur richtigen Zeit und es berührt mich immernoch, dass jemand für sie so großzügig war. Danke in die Nacht!

Vom Wesen der Dinge und der Liebe – Elizabeth Gilbert

Ein feiner Schmöker für Fans von geschichtlich-wissenschaftlichen Belangen, Freunden der Naturwissenschaften und vorallem der Botanik. Dicht und atmosphärisch, mit einer weiblichen Heldin ausgestattet und den damaligen Hindernissen für Frauen in der Wissenschaft gespickt, kurz: etwas für lange Leseabende.

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte – Rachel Joyce

Nachdem ich ihren Erstling wirklich mochte, hatte ich mir hier wieder einen netten Schmöker erwartet. Ich habe mich gelangweilt. Ich habe mich wirklich durch das Buch geschleppt. So richtig kam nichts in Fahrt, die Atmosphäre war unglaublich düster (gut, so war es eben der Geschichte geschuldet…) und ich kam mit keiner der Figuren so richtig in Kontakt. Die Hauptidee des Romans konnte mich auch nicht überzeugen, eher verwirrte es mich. Ich habe schon einige sehr begeisterte Stimmen gelesen, leider kann ich mich dem nicht anschliessen.