Witzige Idee, die sich leider, je weiter das Buch voranschreitet, immer mehr abnutzt. Ich jedenfalls hatte das Gefühl, manche Gags funktionieren nicht mehrfach, irgendwann war ich vom Klamauk einfach etwas genervt. Naaaaja.
Autor: Sarah
Ganze Tage im Café – Sólveig Jónsdóttir
Manchmal brauche ich einen Schmöker. Nicht zu seicht, aber auch nicht zu schwer, mit Figuren die mich ansprechen, einer Umgebung, die ich so vielleicht noch nicht kannte. Volltreffer! Tatort: Island. Täter und Opfer: Vier junge Frauen. Was passiert? Das Leben – in jeglichen Facetten, in all seinen Höhen und Tiefen.
Das Geständnis – John Grisham
So langsam lese ich auch ein paar Grishams aus meinem Regal, die ich bisher noch nicht kannte, denn bei seinen Romanen muss für mich immer eine gewisse Pause dazwischen liegen. Und auch wenn man ihm vorwerfen könnte, sich immer doch recht ähnlicher Strickmuster zu bedienen – ich finde ihn jedesmal wieder spannend und rechne es ihm in diesem Roman hoch an, dass er eine ungewöhnliche Entscheidung trifft, die so nicht jeder Autor hätte schreiben können.
Taxi – Karen Duve
Unterhaltsam mit Schwächen. Mir hat der erste Teil gefallen, angenehm kurios und süffig geschrieben, der zweite fiel für mich etwas schwächer aus. Insgesamt schwerer, es zu beurteilen, weil sie zwar 13 Jahre Taxi gefahren ist, aber nicht klar ist, inwiefern es nun ihr eigenes Erleben ist oder ein Roman mit eingewebten Erinnerungen. So etwas kann mir während des Lesens ein bisschen den Spaß nehmen.
Der Hund, die Krähe, das OM – Susanne Fröhlich
Keine Frage, nicht alles von Susanne Fröhlich mag ich. Obwohl ich sie als Person in Radiointerviews beispielsweise schon richtig klasse finde, ihre Ausstrahlung gefällt mir. Und da ich mich langsam wieder an Yoga wagen wollte, dachte ich: das lieste nun mal. Hier und da war mir das Buch etwas zu knapp oder auch salopp gefasst, andererseits ist Susanne Fröhlich eben auch keine Yoga-Expertin sondern eine Erzählerin und auf der Suche nach ihrem Yoga-Weg. Lust auf Yoga hat sie mir damit jedenfalls wieder sehr gemacht, weil sie so herrlich unverkrampft und wenig dogmatisch an das Thema heranging. Ihre DVD dürfte kurz darauf bei mir einziehen und war genau richtig für mich.
Die Wahrheit, wie Delly sie sieht – Katherine Hannigan
Dieses Buch ist delly-tastisch! Was für ein Kleinod im Jugendbuch. Delly ist mir sofort ans Herz gewachsen, ihre Art die die Welt zu sehen, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen und ihre ganz eigenen Delly-Wortschöpfungen…all das macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Und auch als es ernst wird, umschifft Delly die Klippen auf ihre Weise. Ja, das ist etwas für eure Wunschliste!
Die Verlobungen – J. Courtney Sullivan
Einer meiner absoluten Lieblinge im Frühjahrsprogramm. Vier unterschiedliche Zeitepochen, vier unterschiedliche Lebensentwürfe, vier unterschiedliche Arten von Liebe. Und immer wieder die Frage – was ist Liebe, wozu dient die Ehe? Was ist Erfolg? Und wofür leben wir? Mitreissend geschrieben, toll zu lesen, definitiv eine Autorin die man im Auge behalten sollte!
Hab und Gier – Ingrid Noll
Eine klassische Noll – die Seiten fliegen nur so dahin und ich versinke einige Stunden lang in den herrlich bösen Abwegen einer älteren Dame – ob wohl alles so ist, wie es scheint? Ich lese sie hin und wieder einfach richtig gerne.
Dornenherz – Jutta Wilke
Ein neues Buch von Jutta Wilke! Es ist wunderschön gestaltet und erzählt eine Geschichte aus zwei Welten, von Verlust, von Trauer – aber auch von Liebe und davon, wie die Lust am Leben wiederkehrt. Eine berührende Geschichte für Jugendliche ab 14 Jahren aus der bewährten Feder der Hanauer Autorin!
Sag’s nicht weiter, Liebling – Sophie Kinsella
Es kommt nicht an die Shopaholic-Serie ran, aber für einen eher faulen Tag mit Halsschmerzen und akutem Ich-verkrieche-mich-auf-dem-Sofa-und-schmökere-Bedürfnis war es doch wieder nette Unterhaltung.