Tante Frieda ist Kult – zumindest in Hanau. Aber nein, nicht nur! Denn mittlerweile ist Tante Frieda so erfolgreich, dass sie weit über die Grenzen Hanaus, ja Hessens hinaus bekannt geworden ist. Denn der Ullstein Verlag hat das Potential erkannt und hat sowohl den ersten als auch den neuen Tanta-Frieda-Krimi bei sich im Hause verlegt. Und kann man es ihnen verdenken? Wenn Tante Frieda erstmal loslegt, sind sie und ihr treuer Dackel Amsel kaum noch zu halten und ein unschlagbares Team. Und so ermittelt Tante Frieda wieder, im Schlepptau ihre Nichte Lena und ihren Neffen Sven – diesmal in einem Mordfall auf dem Golfplatz. Und dass es wieder spannend, witzig (und außerdem – lecker!) wird, das kann ich an dieser Stelle schon einmal versprechen!
Autor: Sarah
Kein Ort ohne Dich – Nicholas Sparks
Für mich ein eher schwächerer Sparks, die beiden Erzählstränge hätten mir einzeln besser gefallen als in der Kombination. Trotzdem: große Gefühle, las sich so weg, hat eine lange Zugfahrt erträglicher gemacht ;-)
Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman – Diane Setterfield
Ich lese selten historische Romane, für Diane Setterfield mache ich aber gerne eine Ausnahme. Schön gesponnenes Werk, liest sich süffig.
Der ausgebüxte Weihnachtsesel – Meike Haas
Ich habe eine ausgeprägte Vorliebe für Weihnachtsbücher und bin mit einem kleinen Sohn natürlich auch immer auf der Suche für Bücher zum gemeinsamen Vorlesen. Noch ist er ein wenig zu klein, aber diese Weihnachtsgeschichte zum Selberlesen ab 8 Jahren hat auch mir schon das wohlig-warme Weihnachtsgefühl und das ein oder andere Schmunzeln entlockt.
Sommer 1927 – Bill Bryson
Dieser Mann könnte über die Rückseiten von Cornflakespackungen schreiben und ich würde es lesen! Einer der wenigen Autoren, den sowohl mein Mann als auch ich mit großer Begeisterung lesen. Diese Hingabe, diese Recherchen, die ein unfassbares Ausmaß haben müssen. Und sein Talent, die Themen zusammenzuführen und den Leser für Flugzeuge, Baseball, die U.S.A mit all ihren Skurrilitäten und vieles mehr, was damals im Sommer 1972 geschah, gleichermaßen zu begeistern. Seine Bücher lege ich jedem, einfach jedem ans Herz!
Die Anarchie der Buchstaben – Kate de Goldi
Hat mich leider eher enttäuscht. Ich wurde mit den Figuren nicht warm, die Ideen waren nicht verkehrt, aber ich glaube, ich hatte etwas ganz anderes erwartet und habe es mit einem „Huch? Das war es schon?“-Gefühl zugeklappt…
Der Club der Traumtänzer – Andreas Izquierdo
Hier und da wurde es mir etwas zu flapsig und unrealistisch, aber nun, das ist eine amerikanische Teenie-Komödie auch, die ich hin und wieder gerne sehe. Trotzdem hat mir der Stil gefallen und Gabor dabei zuzusehen, wie er ein bisschen weiser wird, das war schon sehr unterhaltsam (und ja, es ist eindeutig ein Unterhaltungsroman und der hat seine Sache wirklich ordentlich gemacht – ich fühlte mich unterhalten und hab es ganz schnell gelesen). Die Förderschüler fand ich einfach klasse – für mich die unbezahlbar beste Szene, als er mit den Schülern essen geht…das hatte viel Komik und gutes Timing. Und das Badabing – da musste ich immer schmunzeln. Der Protagonist verändert sich, wird aber immer auch ein wenig oberflächlich bleiben, vielleicht war auch deshalb das Buch an einigen Stellen für mich „too much“ weil es eben aus seiner Sicht passiert. Beim Glücksbüro vom selben Autor ging es mir garnicht so.
Interview mit dem Tod – Jürgen Domian
Ich glaube, ich habe mir etwas anderes unter diesem Titel vorgestellt – und war trotzdem nicht enttäuscht. Die Idee, den Tod als Interviewpartner einzuladen, holperte für mich zwar an einigen Stellen, aber das kann auch an unterschiedlichen Blickwinkeln liegen. Spannend fand ich die Erzählungen über die Arbeit von Jürgen Domian und sehr eindringlich seine eigenen Erfahrungen mit dem Tod und dem Sterben, vorallem auch der Begleitung von Sterbenden, Hospizarbeit und das Erleben. Ein Buch zu einem wichtigen Thema, über das insgesamt noch viel zu wenig gesprochen und geschrieben wird.
Anders – Andreas Steinhöfel
Über dieses Buch haben wir im Kolleginnenkreis schon ganz heftig diskutiert. Bis auf ein Buch habe ich alles von Andreas Steinhöfel gelesen und bezeichne mich selbst als großen Fan. Aber „Anders“ war mir zu anders. Natürlich hat es diesen großartigen Stil von Steinhöfel, und die Interviews, die er rund ums Erscheinen gab darüber, Kindern mehr zuzutrauen beim Lesen – ganz wunderbar! Aber ich tue mich immer sehr schwer mit Fabeln oder märchenhaften Einschüben, Traumwelten und nicht greifbarem innerhalb einer Geschichte – für mich der Knackpunkt meiner Unschlüssigkeit. Aber: meiner Kollegin ging es genau andersherum: sie schätzt diese Art von Erzählung sehr und verkauft das Buch mit viel Herzblut. Wenn ich ihr zuhöre, wie sie es unseren Kunden ans Herz legt, möchte ich es dann doch fast nochmal lesen. Aber nur fast.
Das Blubbern von Glück – Barry Jonsberg
Der ungewöhnliche Aufbau des Buches unterhält von der ersten Seite an, man schliesst Candice Phee und ihre Altklugheit einfach gleich ins Herz. Eine schwierige Familiensituation, mit Humor und einem Schmunzeln erzählt. Candice mag nicht für alle Probleme eine Lösung haben – aber sie versucht alles, was in ihrer Macht steht, um die Dinge ein kleines bisschen besser zu machen. Ab 10 Jahren.