Was für ein feiner, kleiner Roman. Ein Sommer, eine Freundschaft, zwei junge Männer, die Suche nach sich, dem anderen, der Identität und der Gemeinsamkeit. Tolle Empfehlung!
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat – Gavin Extence
Nett zu lesen, ich hatte etwas anderes erwartet und war dann ganz froh, dass es mich mehr ansprach als gedacht. Am Ende war ich allerdings nur gerührt und nicht hin und weg, gelesen habe ich es trotzdem gern.
Dr. Murkes gesammeltes Schweigen – Heinrich Böll
Bei einem Übernachtungsbesuch aus dem dortigen Bücherregal gezogen. Diese kleine Kurzgeschichtensammlung war schnell gelesen. Böll hat einfach ein ganz großes Talent für Kurzgeschichten, gerade die Titelgeschichte ist schlicht brilliant.
Eine Tonne für Frau Scholz – Sarah Schmidt
Hertzmann’s Coffee – Vanessa F. Fogel
Ich kann den Finger nicht genau darauf legen, warum mich dieser Roman nicht so mitgerissen hat, wie ich mir das gewünscht hätte. Er war nett zu lesen, zudem eine ausgezeichnete Gestaltung vom weissbooks Verlag. Aber trotz Humor und einer Thematik, die mich generell immer interessiert, ist der Funke nicht zu 100% übergesprungen.
Nachts sind alle Schafe schwarz – Heike Abidi
Man könnte sagen – der Roman hat alles, was ein typisches „Frauenbuch“ so braucht: Verwicklungen, drei unterschiedliche Frauencharaktere, ein bisschen Liebeswirren und Drama. Aber damit würde man dem Buch nicht gerecht werden: es besitzt vorallem jede Menge Witz, der es für mich aus dem Einheitsbrei der Unterhaltungsromane heraushebt. Die schräge Idee einer ganz neuen Esoterik-Schiene ist einfach köstlich, weil sie das Genre so auf den Punkt ironisch hochnimmt. Und die, von der anstrengenden Mutter einer Protagonistin, stets falschen Zitate gängiger Sprichwörter waren für mich ein herrlicher Lachfaktor.
Hexenjagd in Salem Falls – Jodi Picoult
Eine klassische Picoult, eines ihrer früheren Werke, daher zwar nicht ganz so ausgefeilt wie ihre späteren Romane, aber auch nicht ganz so überfrachtet mit verschiedenen Thematiken. Schmökerstoff.
Alles was war – Michel Bergmann
Ein kleines, wunderhübsches Buch, mit Erinnerungen, Betrachtungen und diesem wunderbaren Stil, der Michel Bergmann zueigen ist. Ich wünsche mir noch viele, viele Bücher von diesem Autor!
Wovon wir träumten – Julie Otsuka
Dieser Roman hebt sich von der Masse ab, denn er hat nicht einen oder mehrere Erzähler, er hat ganz viele. Die unterschiedlichsten Stimmen japanischer Frauen erzählen, teilweise nur in einem Satz, bevor eine andere den Faden aufnimmt, von ihrer Ankunft in den USA, in den zwanziger Jahren, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Dass sich ihre Vorstellungen mit der Realität nicht decken, das müssen sie alle feststellen. Gerade durch diesen seltenen Erzählstil kommt das Buch sehr eindringlich daher, wie ein Chor der Erlebnisse, dem man gerne lauscht.
Die Rache trägt Prada – Lauren Weissberger
Wer kennt das nicht? Unerwartete Lesezeit, man steckt die Nase in das nächstbeste Buch, was man am Warteort findet. Und auch wenn ich schon den ersten Teil dieses Romans nicht uneingeschränkt empfehlen konnte – manchmal ist diese Art von Buch auch mal genau das richtige. New York, Liebe, Drama, Mode – fluffige Wohlfühllektüre.