Kann man sich vormerken, wenn man eine Vorliebe für Skurriles, mittelmässig ekelhaftes und eine verwundene Story hat. Irgendwie hat es auch Witz und einige richtig gute Szenen, ein paar ungewöhnliche Charaktere – ein Fantasyhistorisch-abgedrehter Roman. Aber wie gesagt – es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube trotzdem das es seine Fans findet.
Ein Hund namens Grk – Joshua Doder
Bisher richtig lustig, ein wenig ironisch, in einem knappen aber prägnanten Stil. Etwas für das Alter 8-9 zu empfehlen. „Grk“ ist jedenfalls ein ziemlich ungewöhnlicher Hund […]
Es ist wirklich ein ganz ungewöhnliches Kinderbuch, mit einem eigentlich sehr ernsten Hintergrund. Aufgelockert durch Grk, den mutigen, selbstlosen aber etwas einfältigen Hund kommt es aber nicht „überpädagogisch“ oder zu heftig rüber. Ein bisschen politische Kenntnisse werden hier vermittelt, ohne das man sich belehrt vorkommt.
Die Partitur des Todes – Jan Seghers
Einmal habe ich heute den neuen Frankfurt Krimi von Jan Seghers “ Die Partitur des Todes“ als Leseexemplar bekommen. Ich habe ihn innerhalb von 4 Stunden wirklich „eingesogen“. Ein klasse Krimi. Spannend, mehrere Geschichten werden so geschickt verwoben, das man sich nicht „gestört“ fühlt durch den Perspektivwechsel. Sein ermittelnder Kommissar Marthaler (Dritter Fall) ist schwermütig wie immer, melanchonisch aber auch – so menschlich, wie sein ganzes Team. Grade das macht diese Krimis sehr einzigartig. Wer Frankfurt und Umgebung kennt, wird hier viel wiedererkennen. Zum Inhalt kann man kurz sagen: Eine verschollene Partitur wird durch Zufall endeckt. Kurz darauf geschehen in Frankfurt 5 grausame Morde die zunächst nichts mit diesem Vorfall zu tun haben – oder doch? Die Spuren reichen bis ins Jahre 1945 – und das Lager Auschwitz…
Superspannend! Meine absolute Lese-Empfehlung!
Leseliste 2007
Keine weiteren Fragen – David Nicholls
Entrümpeln mit dem inneren Schweinehund – Marco von Münchhausen
Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene – Bill Bryson
Dienstags bei Morrie – Mitch Albom
Ihr ständiger Begleiter – Claudia Schreiber
Die Geschichte der Liebe – Nicole Krauss
Schaulaufen für Anfänger. Eine prinzipielle Liebesgeschichte für uncoole Leser – Bianca Stücker
Briefe an ein ungeborenes Kind – Fellaci
PinkMuffin@BerryBlue – Joachim Friedrich & Hortense Ulrich
Nur einen Tag noch – Mitch Albom.
Weisse Nächte“ von Fijodor Dostojewskij
Himmelblau und Rabenschwarz – Lolly Winston
Mit Liebe gemacht – Annette Göttlicher.
Maria ihm schmeckts nicht – Jan Weiler
Das Bildnis der Dorian Grey – Oscar Wilde
Glennkill – Leonie Swann
Simpel – Marie-Aude Murail
Lesen & Schreiben – Virgina Woolf
Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer
Mein Mann ist eine Sünde wert – Maeve Haran
Bei uns zuhaus – Willy Breinholst
Die Geschwindigkeit des Dunkels – Elizabeth Moon
Rupien, Rupien! – Vikar Swarup
69 – Ryo Murakami
Bis(s) zum Morgengrauen – Stephenie Meyer
Tender Bar – J.R. Moehringer
Wie ich eines schönen Morgens im April das 100% Mädchen sah – Haruki Murakami
Bis(s) zur Mittagsstunde – Stephenie Meyer
Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär – Walter Moers
84, Charing Cross Road – Helene Hanff
Das Parfüm – Patrick Süskind
Sputnik Sweetheart – Haruki Murakami
Gottes Werk und Teufels Beitrag – John Irving
Der nächtliche Lauscher – Armistead Maupin
Halbnackte Bauarbeiter – Martina Brandl
Candlelight-Döner – Asli Sevindim
Der Fremde – Albert Camus
Bücher auf Rädern – Ian Samson
Poppy Shakespeare – Clare Allan
Faust 1 – Goethe
Rumo – Walter Moers
Wenn ein Reisender in einer Winternacht -Â Italo Calvino
Pralinen im Bett – Marian Keyes
Halb und Halb für drei – Marie-Aude Murail
Der Jane Austen Club – Karen Joy Fowler
Mister Aufziehvogel – Haruki Murakami
Was in 2 Koffer passt – Veronika Peters
Ex Libris – Anne Fadiman
Die letzte Liebe des Monsieur Armand – Francoise Dorner
Vermiss mein nicht – Cecilia Ahern
Froschkönig – Adam Davies
Freedom Writers – Erin Grunwell
Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry
Mobbing – Anette Pehnt
Der Mond und das Mädchen – Martin Mosebach
Jane Eyre – Charlotte Bronte
Stadtgeschichten – Armistead Maupin
Mehr Stadtgeschichten – Armistead Maupin
Noch mehr Stadtgeschichten – Armistead Maupin
Stadtgeschichten: Tollivers Reisen – Armistead Maupin
Stadtgeschichten: Am Busen der Natur – Armistead Maupin
Stadtgeschichten: Schluss mit lustig – Armistead Maupin
Herzogin der Bloomsbury Street – Helene Hanff
Antonio im Wunderland – Jan Weiler
Die Stars von Buffy – ?
Die Nacht von Lissabon – Erich Maria Remarque.
Nachtzug nach Lissabon – Pascal Mercier
In meinem kleinen Land – Jan Weiler
Harry Potter und der Halbblutprinz – J.K. Rowling
So lebe ich jetzt – Meg Rosoff
Harry Potter and the deathly Hollows – J.K. Rowling
Ein Engländer in Paris – Stephen Clarke
Schwarze Sekunden – Karin Fossum
Wandelgermanen – Oliver Uschmann
Wie Partnerschaft gelingt – Spielregeln der Liebe“ – Hans Jellouschek
Der Schlaf der Toten – Andrew Taylor
Oskar und die Dame in Rosa – Eric-Emmanuel Schmitt
Seide – Alessandro Barrico
Drachenläufer – Khaled Hosseini
Small World – Martin Suter
Gregor und der Schlüssel zur Macht – Susan Collins
Eclipse – Stephenie Meyer
Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafon
Briefe aus New York – Helene Hanff
Keine Panik Prinzessin – Meg Cabot
Tatort Hanau – Grünewald/Kögel
Drachenglut – Jonathan Stroud
Ensel und Krete – Walter Moers
Das Orangenmädchen – Jostein Gaarder.
Die Sanfte – Fjidor Dostojewskij
Ein eigenes Zimmer – Virgina Woolf
Das Kartengeheimnis – Jostein Gaarder
Julio Cortazár – Kosmonauten auf der Astrobahn
Bartimäus: Das Amulett von Samarkand -Â Jonathan Stroud.
Handbuch für Rabenmütter – Kate Long.
Der Schrecksenmeister – Walter Moers
Benjamin Prüfer – Wohin du auch gehst
Love is a Mix Tape – Rob Sheffield
Tausend strahlende Sonnen – Khaled Hosseini
Lea – Pascal Mercier
Tanz mit dem Schafsmann – Haruki Murakami
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran – Eric-Emmanuel Schmitt
Lila, Lila! – von Martin Suter
Bartimäus: Das Auge des Golem – Jonathan Stroud.
Stolz und Vorurteil – Jane Austen.
Bartimäus: Pforte der Magier – Jonathan Stroud
Mitten ins Gesicht – Kluun.
Schloss aus Glas – Jeannette Walls
Mittelmässiges Heimweh – Wilhelm Genanzino
Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson
Auf der Placa del Diamant -Mercè Rodoreda
Briefe an D. – Andrè Gortz
Emma – Jane Austen
Die Nähe des Himmels – Nicholas Sparks
Ein perfekter Freund – Martin Suter
Sehen wir uns morgen? – Alice Kuipers
Highschool der Vampire – Douglas Rees.
Cupido – Jiliane Hoffman
Die dunkle Seite des Mondes – Martin Suter
Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt – Haruki Murakami
Kurz und bündig – Die schnellsten Geschichten der Welt
Der goldene Kompass“ von Philipp Pullmann
Das magische Messer – Philipp Pullmann
Das Bernstein-Teleskop – Philipp Pullmann
Mein kleines großes Leben – Holly-Jane Rahlens
Christstollen mit Guiness – Sotscheck/Rönneburg:
Morpheus – Jilliane Hoffman
Der letzte Weynfeldt – Martin Suter
Slam – Nick Hornby
Slam – Nick Hornby
Mhmtja. Slam hatte ein tolles Grundthema, eine Teenanger-Schwangerschaft. Auch die Charaktere fand ich eigentlich ganz gut. Aber irgendwie hab ich doch recht lange gebraucht und der witzige Stil vom Anfang ging nicht durchgängig. Hornby hat sehr viele Wiederholungen und umständliche Erklärungen eingebaut, die ich innerhalb eines Gespräches total okay finden würde, in dieser Menge aber in einem Buch – ermüdend. Schade, ich glaube „A long way down“ wird immer ein bisschen eine Ausnahmeerscheinung von ihm sein.
Der letzte Weynfeldt – Martin Suter
Grandios. Hatte dieses Jahr meine totale Suter-Phase. Der Mann ist echt ein Genie. Schlanke Plots, tolle Figuren, immer ein halber Krimi im Hintergrund und SO raffiniert gemacht – herrlich. Hintergrund: Ein Kunsthistoriker lernt eine junge Frau kennen, die nach der ersten Nacht schon von seinem Balkonfenster springen will – danach ist sie in seinem Leben präsent, ob er will oder nicht. Nebenbei hat er noch mit einem versuchten Kunstbetrug zu tun – alles virtuos verwebt. Absolut empfehlenswert!
Morpheus – Jiliane Hoffman
Cupido war ja wirklich als Thriller nicht zu verachten und sehr gut gemacht. Morpheus, der Nachfolger hat es also naturgemäß schwer. Trotzdem, es war spannend, die Auflösung kam erst recht spät und mir gefiel das Ende richtig gut. Etwas nervig waren die ganzen Beschreibungen der Spezial-Einheiten und wie die einzelnen zusammenarbeiten: da hab ich sicherlich nicht alles ganz richtig mitbekommen. Aber ansonsten – wirklich gut.
Der goldene Kompass (1-3) – Philipp Pullmann
Die letzten Tage habe ich „Der goldene Kompass“ von Philipp Pullmann gelesen und jetzt sitze ich an den letzten etwa 100 Seiten vom zweiten Teil „Das magische Messer“. Jetzt wo der Film anläuft wollte ich die Bücher unbedingt vorher gelesen haben :)
Der erste Teil ist sehr spannend, allerdings bin ich jetzt beim zweiten nochmal ganz anders begeistert, es kommt mir fast wie zwei unabhängige Bücher vor. Mir gefallen die Namen und die vielen Einfälle, hier gibt es meiner Meinung nach keinen natürlichen Spannungsbogen sondern ständig eine Kehrtwendung, unterschiedliche Perspektiven, so das man nie weiss was auf der nächsten Seite kommt. Das empfinde ich als sehr ungewöhnlich.
Ich hatte angenommen, mehr einem Kinderbuch zu begegnen, jetzt würde ich es aber erst ab 12 empfehlen, fast schon 13. Es sterben doch einige Personen (und das fast „undramatisch“) und die Beschreibung von Soldatenheeren mit Maschinengewehren die auf einen Trupp Kinder zielen – also für einen 10jährigen finde ich das viel…Zudem gibt es ja auch noch einen politischen und naturwissenschaftlichen roten Faden den ich als Erwachsene schon nicht sofort verstehe – ich fände das etwas viel. Bei HP z.B. habe ich das Gefühl man wird langsam herangeführt an alles, hat Zeit sich zu gewöhnen, hier wird man direkt reingeworfen.
Trotzdem, es sind spannende, ungewöhnliche Bücher. Denke den dritten Teil werde ich heute noch beginnen..heute Abend geht es ins Kino … denke aber man kann das filmisch sehr schwer umsetzen, die Charaktere – ja, die sind sehr gut dazu geeignet, aber die vielen einzelnen Stränge der Handlung…das stelle ich mir schwer vor…[…]
Habe die Trilogie „Der goldene Kompass“ jetzt durch und bin ganz klar der Meinung: Der erste Band ist ganz schön, fast eine eigene Geschichte. Der zweite Band ist total klasse, sehr spannend und gefällt mir richtig gut. Mit dem dritten habe ich mich trotz Spannung recht schwer getan – die Verwicklungen kirchlich/politisch waren zwar abzusehen, aber irgendwie waren da plötzlich soviele „Baustellen“ an Leuten/Völkern/Meinungen – etwas zu viel des Guten. Zumal der Autor manchmal einfach Wendungen benutzt wo ich mir denke „Okay, das ist jetzt wieder Kinderbuch“ und dann wieder was total heftiges passiert. Das ist einfach ein Stilbruch. Aber es gibt auch viele sehr schöne Szenen, Dr. Malone gefällt mir ziemlich gut z.B.
Ps: Vom Film war ich mehr als enttäuscht…
Kurz und bündig – Die schnellsten Geschichten der Welt
Ganz viele kurze, kurze Kurzgeschichten in einem Band. Herrlich lustig, aus jedem Genre etwas dabei, ich amüsiere mich sehr! Teilweise sind die Geschichten nur 5 Zeilen lang. Ist auch ein gutes Geschenk denk ich, grade für wenig Leser oder als U-Bahn/Strassenbahn-Buch.
Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt – Haruki Murakami
Bin sehr gespannt, hab ja verdammt hohe Ansprüche, so als Murakami-Fan. Es gab Bücher von ihm die mich sofort in ihren Bann gezogen haben – hier ging es mir bisher nicht so. Trotzdem hat es was. Einige Feinheiten erkennt man sofort wieder, Motive die sich in späteren Büchern wiederholen. Mhmm. Ich bin wirklich SEHR gespannt wie es weitergeht. […]
Heute morgen, noch beim Haareföhnen die letzten 10 Seiten fertiggelesen – sonst hätte ich nicht zur Arbeit fahren können . Tja, schwierig. Einerseits – grandios komponiert, wie sich die 2 Welten am Ende „mischen“, das ist wirklich super gut gemacht. Ich war jedenfalls bis zum Ende gespannt, gebe aber auch zu das ich, wenn ich in einer Geschichte drinstecke, selten herumgrüble wie es ausgeht, ich will es ja garnicht vorher wissen . Murakami ist wirklich schwierig, für jeden Menschen würde ich jeweils einen anderen empfehlen, es kommt ganz darauf an, was man erwartet. Dieser hier zählt nun nicht zu meinen Lieblingen, weil ich mich sehr wenig selbst damit identifizieren kann. Andererseits hat er so schräge Einfälle, so schöne Szenen und eine bildhafte Sprache, das ich das Buch auch nicht wirklich „nicht gut“ finden kann. Bizarr ^^