Der zweite Teil von skurrilen Geschichten rund um den Psychater Dr. Irabu. Mal wieder herrlich, soo abgedreht und toll, kann mich garnicht entscheiden welchen Band ich besser finde ;-)
Goodbye Lemon – Adam Davies
Ganz toll! Schön gezeichnete Familiengeschichte in der nicht alles so ist wie es scheint, wo man als Leser vielleicht zu schnell seine Schlüsse zieht. Den schliesslich ist ein Familiengeheimnis nicht so leicht zu entwirren…Schöne Sprache, gut erzählt, einfach ein gutes, schönes Buch!
Beim Leben meiner Schwester – Jodi Picoult
Das fand ich jetzt wieder vieel besser! Fands auch garnicht so „vorraussehbar“ wie einige angekündigt haben – aber ich bin kein spekulativer Leser, ich lass mich einfach in die Geschichte fallen. Die verschiedenen Sichtweisen waren sehr gut, man war richtig drin und ich wette jeder, hat mal zur einen, mal zur anderen Seite tendiert. Das Buch spricht moralische Vorstellungen, Ethik, Gewissen wirklich aufs feinste an und vergisst dabei nicht, eine Geschichte zu erzählen. Hätte fast noch ein bisschen länger sein dürfen…
Bockmist – Hugh Laurie
Hatte ich mir mehr von erwartet. Einige nette Einfälle und etwas schnoddrige Dialoge machen halt aber doch kein Buch. Vielleicht lags auch am Genre, eine sehr strange Parodie auf Spionagethriller. Ich habs fertiggelesen, weil es das letzte Buch in meinem Koffer war, aber so richtig überzeugen konnte es mich bis zum Schluss nicht. Als Urlaubslektüre gings grad so durch.
Die Mitte der Welt – Andreas Steinhöfel
Die Mitte der Welt wurde für 1999 für den Jugendliteraturpreis nominiert. Eine Geschichte übers Erwachsen werden, über Courage, anders sein, das Leben in einer Stadt, wo man eigentlich nicht willkommen ist – und wie man trotzdem dort lebt. Die Beschreibungen der Familie, die Beziehungen untereinander sind sehr fein, ein Buch in das man eintaucht und lange, lange drin bleiben möchte. Steinhöfel hat die Gratwanderung geschafft, aus der Sicht eines Jugendlichen zu berichten, ohne dass es unangemessen wirkt oder verstellt.
Seit langem nun eine meiner absoluten Empfehlungen!
Löcher – Louis Sachar
Ein „Klassiker“ aus dem Jugendbuch – absolut zu Recht! (Wenn ihr mal ein Geschenk braucht – Empfehlung!) Eine tolle Geschichte die es schafft, alle Fäden die zu Beginn gesponnen werden, miteinander zu verweben, ich hab sehr gelacht. Einfach darauf einlassen und eine irrwitzige Geschichte genießen, die sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen viel Spaß bereitet – Löcher graben ist eben nicht nur Löcher graben..:-D
Diese Liebe – Roberto Cotroneo
Eine wunderschöne poetische Liebesgeschichte, in Fragmenten geschrieben, mit Gedichten, kleinen Einschüben – nicht immer leicht zu lesen, aber so leicht, so schön, so traurig. Hat mir gut gefallen, hat einen tollen Schluss…
Schlechter Sex – Mia Ming
33 Frauen berichten über ihre Erlebnisse mit Sex – die eher unangenehmen. Ich fands unterhaltsam, lustig und finde es ne amüsante Lektüre, wo vielleicht wirklich der eine oder andere noch was lernen kann – ich glaube so ziemlich jeder kann sich im einen oder anderen wiederfinden. Im Gegensatz zu einigem sonst so „tabubrüchlichen“ was momentan so gehypt wird (Ich sage nur Feuchtgebiete..) – das hier war wenigstens auf dem Boden, ehrlich und graderaus. Danke!
Barcelona – Quim Monzó
Passend zu der Stadt wo wir unsere Flitterwochen hatten, dieser kleine Band mit Kurzgeschichten. Einige waren richtig toll, kleine Kunstgriffe die Spaß gemacht haben. Leider waren sie nicht durchweg gut und manche auch einfach zu lang um als Kurzgeschichte durchzugehen.
Verblendung, Verdammnis, Vergebung
Einige Kunden hatten mir diese Krimis sehr ans Herz gelegt. Ich sage: Zu Recht! Ich lese selten Krimis aber diese hier – Zucker! Superspannend, tolle Ermittler (ungewöhnlich – Hackerin & Journalist), immer wieder Kehrtwenden, ein interessantes Beziehungskarussell, und spannend bis zum Schluss. Hab ich wirklich verschlungen. Supergut aufgebaut, will eigentlich nicht das es aufhört…herrlich diese Verwicklungen und immer wieder – wie wird es enden?! Diese Trilogie schafft mich, aber positiv!
Die 3 Bücher sind richtige Schmöker, aber die Dicke schreckt spätestens nach dem ersten Teil nicht mehr ab – man will immer nur mehr! Stieg Larsson, der leider bereits verstorben ist hat mit dieser Trilogie wirklich einen Meilenstein im Krimi-Genre gesetzt!