Das Leben und das Schreiben von Stephen King

Packend wie ein Roman und ein wirklich intelligentes Buch. King schreibt nicht nur über sein Leben und seine Romane, er gibt auch einen Einblick ins Schreiben, in seine Anfänge, typische Fehler und Stolpersteine eines Schriftstellers. Das ist enorm interessant und lehrreich zu lesen, ohne jemals langweilig zu werden. Für jeden Vielleser, Autor oder Schreibanfänger ein Leckerbissen.

Zweier ohne – Dirk Kurbjuweit

Eine Empfehlung meiner Kollegin, ein wenig verglich sie das Buch mit „tschick“, rein von der Stimmung her. So richtig gefunkt hat es bei mir nicht – es ist ein ruhiges Buch, manchmal fast schon zu langsam für mich. Die Sorgen und Gedanken der jungen Protagonisten erreichten mich nicht, verloren sich auf halber Strecke. Und doch: wenn meine Kollegin das Buch empfiehlt, höre ich jedes Mal wieder gerne zu.

Eine Tochter in Berlin – Otto de Kat

Obwohl dieses schmale Büchlein zu einer recht gefährlichen Zeit spielt und ein explosives Geheimnis enthält, hat es mich doch nicht recht fesseln können. Während des Lesens fand ich so einige bemerkenswerte Sätze und Gefallen am Buch, aber nach der Lektüre war dieses Buch doch recht schnell wieder weiter weggerückt. Tut mir irgendwie ein bisschen leid darum, weil ich nichts wirklich kritisieren kann oder möchte – manchmal passen Buch und Mensch eben einfach nicht zusammen.

Mini-Shopaholic – Sophie Kinsella

Ich muss gestehen, ein bisschen sentimental wurde ich jetzt doch, so mit dem letzten Band der Reihe. Dafür hat Kinsella aber auch ein schönes Feuerwerk abgebrannt, alle liebgewonnenen Figuren auftreten lassen und einen schönen Abschluss gefunden. Ich weiss nicht, wieviel ich noch von Kinsella lesen werde, aber Becky B. ist eine Persönlichkeit, die man so leicht nicht vergisst und durch die ich endlich wieder motiviert war, mehr im Original zu lesen.

Du hast es in der Hand – Werner Tiki Küstenmacher

Auf bewährte Art und Weise stellt Küstenmacher in diesem Buch Lebensbewältigungstipps zusammen. Wer seine Bücher kennt, dem wird das ein oder andere sicherlich bekannt vorkommen, für Neulinge ist die Idee des „Hand-Systems“ eine nette, leicht in den Alltag zu integrierende. Hatte für mich weniger Mehrwert als das klassische Simplify, aber das mag auch daran liegen, dass es eher ein Einstieg ist, weniger konzentriert als sein Standardwerk.