Kategorie: K
Das Leben und das Schreiben von Stephen King
Packend wie ein Roman und ein wirklich intelligentes Buch. King schreibt nicht nur über sein Leben und seine Romane, er gibt auch einen Einblick ins Schreiben, in seine Anfänge, typische Fehler und Stolpersteine eines Schriftstellers. Das ist enorm interessant und lehrreich zu lesen, ohne jemals langweilig zu werden. Für jeden Vielleser, Autor oder Schreibanfänger ein Leckerbissen.
High Fossility – Nadja Klinger
Eine fein gezeichnete Reportage eines außergewöhnlichen Chores, bei der nichts ausgespart wird: die schwierigen Zeiten, das Knirschen im Getriebe, aber auch der Spaß am Singen und die bemerkenswerten Menschen (alle über 60, was als Bedingung zum Mitsingen gestellt wurde) die diesen Chor zustandebrachten.
Sag’s nicht weiter, Liebling – Sophie Kinsella
Es kommt nicht an die Shopaholic-Serie ran, aber für einen eher faulen Tag mit Halsschmerzen und akutem Ich-verkrieche-mich-auf-dem-Sofa-und-schmökere-Bedürfnis war es doch wieder nette Unterhaltung.
Zweier ohne – Dirk Kurbjuweit
Eine Empfehlung meiner Kollegin, ein wenig verglich sie das Buch mit „tschick“, rein von der Stimmung her. So richtig gefunkt hat es bei mir nicht – es ist ein ruhiges Buch, manchmal fast schon zu langsam für mich. Die Sorgen und Gedanken der jungen Protagonisten erreichten mich nicht, verloren sich auf halber Strecke. Und doch: wenn meine Kollegin das Buch empfiehlt, höre ich jedes Mal wieder gerne zu.
Miss Perfect oder Das Leben hält sich nicht an deine Pläne – Alice Kuipers
Nett aufgemachtes Jugendbuch zum Thema Teenager-Schwangerschaft, Freundschaft und Elternbeziehung, mal aus einem etwas anderen Blickwinkel. Schnell gelesen, sicherlich für Jugendliche gut geeignet, die große Begeisterung konnte sich bei mir allerdings nicht einstellen.
Eine Tochter in Berlin – Otto de Kat
Obwohl dieses schmale Büchlein zu einer recht gefährlichen Zeit spielt und ein explosives Geheimnis enthält, hat es mich doch nicht recht fesseln können. Während des Lesens fand ich so einige bemerkenswerte Sätze und Gefallen am Buch, aber nach der Lektüre war dieses Buch doch recht schnell wieder weiter weggerückt. Tut mir irgendwie ein bisschen leid darum, weil ich nichts wirklich kritisieren kann oder möchte – manchmal passen Buch und Mensch eben einfach nicht zusammen.
Mini-Shopaholic – Sophie Kinsella
Ich muss gestehen, ein bisschen sentimental wurde ich jetzt doch, so mit dem letzten Band der Reihe. Dafür hat Kinsella aber auch ein schönes Feuerwerk abgebrannt, alle liebgewonnenen Figuren auftreten lassen und einen schönen Abschluss gefunden. Ich weiss nicht, wieviel ich noch von Kinsella lesen werde, aber Becky B. ist eine Persönlichkeit, die man so leicht nicht vergisst und durch die ich endlich wieder motiviert war, mehr im Original zu lesen.
Du hast es in der Hand – Werner Tiki Küstenmacher
Auf bewährte Art und Weise stellt Küstenmacher in diesem Buch Lebensbewältigungstipps zusammen. Wer seine Bücher kennt, dem wird das ein oder andere sicherlich bekannt vorkommen, für Neulinge ist die Idee des „Hand-Systems“ eine nette, leicht in den Alltag zu integrierende. Hatte für mich weniger Mehrwert als das klassische Simplify, aber das mag auch daran liegen, dass es eher ein Einstieg ist, weniger konzentriert als sein Standardwerk.
Göttin in Gummistiefeln – Sophie Kinsella
Gewohnt unterhaltsam und witzig, auch in der deutschen Übersetzung wirklich nett zu lesen. Etwas für den Strand oder Zeiten, wo man einfach mal eine amüsante Geschichte lesen möchte, ohne sich groß anzustrengen.