Herrndorf schafft es, dem üblichen Cocktail aus Roadmovie, der Hauptstadt (solche Bücher und Protagonisten würden in Hamburg oder Stuttgart einfach nicht funktionieren…), unglücklichen Erlebnissen und Traumata seine ganz eigene Note zu verleihen. Allein dafür gebührt ihm Anerkennung. Und auch wenn es nicht die ganze Zeit offensichtlich war – es steckt mehr in diesem dünnen Büchlein als nur eine Geschichte über einen, der gescheitert ist. Und man muss einfach zusehen – im übertragenen Sinne – einfach weiterlesen.