Shopaholic & Baby – Sophie Kinsella

Je weiter die Reihe voranschreitet, desto weniger muss ich dazu schreiben ;-) Ich poliere damit mein Englisch auf und schmunzle über den Einfallsreichtum der Autorin was Fettnäpfchen angeht. Insgesamt war ich hier ein wenig gedämpfter Stimmung, mag sein, weil so langsam das Ende der Fahnenstange erreicht ist oder der Band mich einfach nicht so angesprochen hat wie die vorherigen. Trotzdem werde ich den letzten Band auch noch lesen, die Reihe wird abgeschlossen.

Hilfe, die Herdmanns kommen! – Barbara Robinson

Von diesem Weihnachtsklassiker wird mir seit Jahren vorgeschwärmt – von Kollegen, von Kunden, von Freunden. Dieses Jahr habe ich dann endlich zugegriffen und was soll ich sagen? Sie hatten alle recht! Urkomisch, dabei gleichzeitig aber so rührend zum Schluss hin – das werde ich ganz definitiv meinen Kindern vorlesen (und der eine oder andere Erwachsene könnte die Lektüre, gerade zur Weihnachtszeit, auch durchaus vertragen). Diese wilde Herdmann-Truppe hat Potential und mir sehr viel Spaß gemacht!

Zimtzuckerherz – Heike Abidi

Ich wollte mal wieder einen netten Roman lesen, mit ein wenig Spaß, witzig-verrückten Situationen und Herz. Und da ich ein riesiger Zimtfan bin, konnte ich an diesem Buchtitel nicht vorbei. Das Buch habe ich gemütlich durchgeschmökert, wurde gut unterhalten, fand das Setting sympathisch, die Hauptfigur genau richtig chaotisch und die Liebesgeschichte einfach schön. Mission erfüllt, Leserschmökerherz glücklich.

Shopaholic & Sister – Sophie Kinsella

Mal wieder ein wenig englische Lektüre – und nochmals bleibe ich dabei: Kinsella kann mich einfach grandios unterhalten. Ich muss so oft kichern, auch wenn natürlich nichts wirklich unvorhersehbar ist. Aber darum geht es ja auch nicht – vorallem hat Becci Bloomwood einfach trotz Macken und Fehlern ein großes Herz und die Courage, sich aus den selbstverschuldeten Dramen auch wieder rauszuwühlen. Und das ungleiche Schwester-Gespann war ein schöner Einfall, der für die nächsten Bände sicherlich noch von Vorteil ist.

Der Hochstapler – David Belbin

Ein herrlicher Schelmenroman eines ungewöhnlich sympathischen Hochstaplers. So ein Buch, welches man unbedingt in die Tasche stecken sollte für den Urlaub: unterhaltsam ohne seicht zu sein, mit vielen Anspielungen auf Literatur, einem gewissen Witz und man liest es einfach in einem Rutsch und mit Vergnügen! Im Laden erzähle ich mittlerweile immer die Anfangssequenz und spätestens danach nehmen mir die Kunden das Buch aus der Hand und tragen es glücklich zur Kasse…

Ismael Trilogie – Michael Gerad Bauer

Achtung, es folgt ein Begeisterungssturm! Diese wunderbare Trilogie hat mich wieder daran glauben lassen, dass es einfach wunderbare Jugendbücher (die gerade Jungs gerne lesen werden!) gibt. Die Bücher strotzen nur so vor Humor, ich habe gegrinst, lauthals gelacht, geschmunzelt – die ganze Palette vergnügten Lesens! Die Figuren rund um Ismael Leseur wachsen einem so ans Herz und begleiten den Leser zum Glück durch die ganzen drei Bände.

Was macht das Spezielle dieser Bücher aus? Ich würde sagen: der Autor hatte richtig viel Spaß am Schreiben gehabt, das spürt man in jedem Satz. Noch dazu verliert er über alle drei Bände nicht das Besondere, es wurde eher noch besser, weil man mit allen mitfieberte und die Eigenheiten der Agierenden schon kannte. Wer einen leseunwilligen Teenager zuhause hat – zugreifen. Wer sich mal wieder richtig amüsieren will – zugreifen. Wer gerne gut geschriebene, noch dazu die großen Themen betreffende Jugendliteratur lesen will – zugreifen. Ach, was sag ich: einfach bitte alle zugreifen, kaufen, lesen!

Nenn mich nicht Ismael / Ismael und der Auftritt der Seekühe / Ismael: Bereit sein ist alles

Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt – Jutta Wilke

Dieses Kinderbuch ist einfach durch und durch charmant geschrieben – ich habe es mit einem Lächeln im Gesicht gelesen und bei einigen Szenen konnte ich das Lachen auch nicht mehr unterdrücken. Wie aus einer kleinen Idee (Schwein im Fahrstuhl) ein so liebevoll gestaltetes Kinderbuch entsteht, das erfreut mein Leserherz. Florentine ist einfach ein tolles Schwein und ganz nebenbei erzählt Jutta Wilke hier nicht nur eine spannende Geschichte, sondern räumt noch gehörig auf, mit Vorurteilen und Klischees. Klasse!

Kein Feuer, das nicht brennt – Rayk Wieland

Ein Reisereporter der nicht reist – analog zum Titel ist der Protagonist angelegt, den einige bereits aus „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ kennen. Ich fasse mich kurz – ich habe bei keinem Titel des Frühjahres soviel geschmunzelt und bei keinem 8 Seiten meinem Mann vorlesen müssen, bei denen wir uns nur noch lachend auf dem Sofa gekringelt haben. Herrlicher Witz, tragische Komik – ganz wunderbar!


Die Penderwicks am Meer – Jeanne Birdsall

Die Penderwicks (von denen es bereits 2 Bände gab die ich heiss geliebt habe!) stehen für mich für eine ganz spezielle Art des Kinderbuchs. Es ist eine Herausforderung geworden, Kinderbücher zu schreiben, die weder traurige Themen scheuen, aber auch nicht davon beherrscht werden. Und in denen keine fantastischen Elemente Einzug halten – in denen aber auch nicht die ganze Welt ein Strom langsam dahinplätschernder positiver Ereignisse ist. Die Penderwicks sind 4 Schwestern, die man schon nach den ersten Seiten direkt vor seinen Augen sieht und sofort ins Herz schließt – und was sie zusammenhält, was sie stark macht, das sind sie eigentlich selbst – mit allem Mut, Lachen und Freundschaft. Wiedermal ein ganz wunderbares Leseerlebnis. Ich freue mich so auf die weiteren Bände und bin mir sicher: diese Bücher werde ich meinen Kindern wieder und wieder vorlesen.