Sag nicht, dass Du Angst hast – Giuseppe Catozzella

Eine tragische Geschichte einer jungen Sportlerin, die leider auf wahren Begebenheiten fußt. Eine ganz andere Welt, hinter dem Olympiareigen und der Show werden junge Menschen sichtbar, für die der Sport oft die einzige Möglichkeit ist, ihre Lebensbedingungen zu verändern. Ein bisschen schwierig ist es immer, eine Geschichte, die journalistisch recherchiert wurde, in dieser romanhaften Art zu lesen, das wird wohl nie ganz meines werden.

Trümmergöre – Monika Held

Nachdem mich „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ dermaßen sprachlos zurückgelassen hatte, war es keine Frage, dass ich auch das neue Buch von Monika Held unbedingt lesen wollte. Trümmergöre – der Name des Romanes ist Programm und wir verfolgen die Spuren einer Jugend in der Nachkriegszeit, die heute wohl Kopfschütteln hervorrufen würde und von mehr als einem Bruch begleitet wird. Monika Held hat die ganz große Gabe, Figuren so plastisch und authentisch zu schildern, dass man sie regelrecht vermisst, nachdem man das Buch beendet hat.

Geschenkt – Daniel Glattauer

Es gibt sie, diese Bücher, die einen quasi auf der Stelle glücklich machen. Dabei beschreibt Glattauer weder die ganz große Liebe, noch das Paradies, nein, das Thema Alkoholismus und auch eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung sind sehr präsent. Und doch…dieses Buch lässt einen glauben, dass gute Dinge passieren, dass die Menschen sich ändern können und kleine Wunder einfach geschehen. Ich habe das Buch innerhalb von drei Stunden im Park ausgelesen und war danach – ganz genau – rundherum glücklich. Danke Daniel Glattauer!

Die Achse meiner Welt – Dani Atkins

Manchmal sollte man dann doch auf sein Bauchgefühl hören. Es ist nicht so, als ob dieser Roman nicht durchaus einige meiner Vorlieben bedient – und doch habe ich in Sachen Liebesroman mit Twist schon wirklich schöneres gelesen, was mich mehr berührt hat. Es war ganz nett zu lesen, ich war allerdings nicht allzu traurig, als ich es dann durchhatte. Definitiv Geschmackssache.