Wollte noch ein anderes Buch von ihm lesen, nachdem „Die Mitte der Welt“ ja sowas von großartig war. Dieses hier ist anders, auch für etwas jüngere (12-14) geschrieben – aber trotzdem ist es toll – ein gutes Gefühl für die Personen, Drama, sehr schöne Gespräche und sehr viel dahinter. Ein schönes Jugendbuch!
Autor: Sarah
Stille in Montparnasse – Ariel Denis
Mhm, schwer zu sagen. Es ist ein Monolog, um Musik, die großen Themen des Lebens, eine Hommage an einer verstorbenen Freund, ein wenig Schrulligkeit…was mir sehr gut gefällt ist, wenn der Erzähler sich so in sein Erzählen hineinsteigert, immer „schneller“ wird. Andere Passagen sind eher zähflüssig, nicht für „Publikum“ geschrieben. Es ist kein sehr langes Buch und es hat irgendwie was – aber es ist nichts für „mal eben“.
Die Wahrheit meines Vaters – Jodi Picoult
Das war dann wieder eines von ihr was ich klasse fand – wieder aus den Sichten der jeweils Beteiligten erzählt, mit noch einigen Nebensträngen. Spannend, immer wieder eine Wendung/Drehung und auch insgesamt mal wieder ein „heisses Eisen“ angefasst, mit der *Spoiler in weiss* Kindesentführung.
Gebrauchsanweisung für Berlin – Jakob Hein
Hab einige Male herzhaft gelacht – Jakob Hein schreibt einfach so toll und er hat manches Mal die Berliner einfach herrlich beschrieben. Ein schöner Einstieg in die Stadt, eine kleine Skizze, weil man unmöglich alles in ein Buch packen kann. Aber das was drin ist – klasse! Für jeden Berlin Freund
Die Frau in der letzten Reihe – Francoise Dorner
Ihr erstes Buch „Die letzte Liebe des Monsieur Armand“ fand ich soo schön :) Dieses hier beschreibt sehr kurz und knapp, aber deshalb nicht ohne Details wie eine Ehe nach und nach zerbricht. Einige Ausflüge ins erotische und durch und durch Französisch – ein kleines Buch, das mir gut gefallen hat.
Ghetto Kidz – Morton Rhue
Der Mann hat es einfach drauf. Erschreckend, gut geschrieben, sehr eindringlich. Und man „wacht“ aus diesem Buch auf und denkt: „Das ist keine Fiktion, so ähnlich passiert das Tag für Tag für Tag…“. Macht sehr, sehr nachdenklich das Buch. Es beschreibt den „Werdegang“ von Kalon, der in einem Ghetto aufwächst – hat er überhaupt eine Chance?
Ich hab dich im Gefühl – Cecilia Ahern
Nachdem meine Statistik ja so aussah: Buch 1/2 richtig toll, Buch 3 Absturz, 4 wieder etwas besser ist Buch 5 nun ja…Mir gefiel die Idee, die war teilweise richtig gut umgesetzt (bestimmt prima verfilmbar..). Aber irgendwie – sie kommt nicht mehr darein, ihre Charaktere glaubhaft zu machen. Es bleibt alles sehr flach, leider, aber immerhin war die Geschichte etwas besser. Dadurch das die Protagonistin viel Zeit mit ihrem alten Vater verbringt, bekommt das Buch aber wenigstens ein paar wunderschöne kleine Szenen (u.a. als der Vater in eine Aufführung das Bild der verstorbenen Mutter aufstellt, damit sie zusieht…) das war scho schee. Lustigerweise haben mich einige Nebenfiguren fast mehr überzeugt, als es die Hauptfiguren taten.
Es ist okay, aber wirklich kein absolutes Muss.
Das Siegel der Tage von Isabel Allende
Mein erstes Buch von ihr, die Leseprobe hatte mich so angesprochen, das ich mir das Leseexemplar gesichert habe. Eine bunte, rasante Familien-Clan Geschichte, sehr liebevoll und mit Charme erzählt, ohne drumherum zu reden aber doch mit „Takt“, ohne jemand bloßzustellen. Obwohl Allende eigentlich über ihre Familie schreibt, liest man doch auch sehr viel über sie heraus. Ich fands wirklich richtig toll, einige Passagen haben mich einfach unheimlich mitgerissen. Richtig, richtig gut!
Mädchenmörder – Thea Dorn
Heftig, Heftig und nochmal Heftig. Aber gut, so gut. Der Titel sagt ja schon einiges, ich möchte auch an sich nichts zum Inhalt sagen, sonst geht die Spannung flöten. Thea Dorn schafft es mit Andeutungen, ohne groß ins Detail gehen zu müssen, sehr krasse Geschehnisse zu beschreiben. Ich fand es wirklich ziemlich hart – aber auch unheimlich spannend (in jedem von uns steckt ja doch die Neugier..). Nichts für Zartbesaitete, ansonsten aber Empfehlung!
Philippa und die Wunschfee – Liz Kessler
Süss! Liz Kessler hat schon die 3 Bücher um „Emily“ geschrieben, die bei den Mädchen zwischen 10-12 echte Renner sind. Hier geht es nun um Philippa, die aufgrund des Umzugs ihrer besten Freundin totunglücklich ist – und deshalb eine gute Fee zugeteilt bekommt. Leider ist es nicht wie im Märchen – auch gute Feen sind zickig und haben ihre ganz eigene Ansicht wie der „Auftrag“ ausgeführt werden kann. Ein schönes, wirklich liebes Kinderbuch um Selbstvertrauen, Freundschaft, sich nicht alles gefallen lassen – wirklich ein schöner Wurf. Äusserst hübsch aufgemacht, ein schönes Kinderbuch für das Alter 10-12 zum Verschenken!