Also das war echt spannend :) Die Geschichte dieses etwas naiven britischen Bibliothekars dessen erste „Amtshandlung“ darin besteht, 15.000 gestohlene Bücher wieder aufzustöbern und wie die Einheimischen ihn dabei „unterstützen“, das ist teilweise richtig komisch, man erfährt noch so einiges über Irland und Gepflogenheiten und mir gings jedenfalls so das ich am Ende riiichtig gespannt auf die „Lösung“ war. Und vorallem – das Buch hätte ruhig länger sein können, grade hatte man die Charaktere ins Herz geschlossen.
Schlagwort: Roman
Gottes Werk und Teufels Beitrag – John Irving
Bin gespannt, amüsiere mich bisher aber schon ganz ordentlich! […] Wahnsinn, es ist geschafft! Ich muss sagen: Die Geschichte ist klasse, spannend, witzig, traurig, eigenwillig – ich kann die Irving-Fans absolut verstehen. Aber ich kann auch verstehen wenn man ihn nicht mag: er schreibt sehr, sehr detailreich und ausufernd… Ist für mich schon okay, aber ich kann sowas nicht soo oft lesen, ist schon anstrengend, obwohl das Buch wie gesagt echt klasse ist!
Das Parfüm – Patrick Süskind
Hach, ein Kurzurlaub ist schön! Habe „Das Parfüm“ gelesen (und den Urlaub habe ich in Grasse gemacht, der Parfümstadt wo auch große Teile des Buches spielen) und habe mir quasi die Schauplätze im Buch paralell dazu angesehen & auch ein eigenes Parfüm entworfen, also richtig reingeschnuppert - Unbedingt und absolut empfehlenswert, war total interessant! Und das Buch hat mir sehr gut gefallen, auf den Punkt, was anderes und einfach spannend..also ich fands ein echtes Erlebnis. Wer kann schon Gerüche aufschreiben?
Tender Bar – J.R. Moehringer
Ein Junge der in Amerika in der Gemeinschaft von Stammkunden in einer Bar aufwächst. Die Bar begleitet ihn sein ganzes Leben über…bin noch nicht weit gekommen, sehr klein gedruckt und auch recht dicker Schinken. Aber, bisher recht nett. […]
„Tender Bar“ hab ich durch, falls ihr mal nen netten Schmöker für eure Väter und jungebliebenen Onkels braucht – das ist euer Buch! Eine Lebensgeschichte rund um eine „Bar“ zu stricken ist schon eine Art Kunst – das Buch ist ne runde Sache und lies sich gut lesen.
Für einen Erstling wirklich eine beachtliche Leistung.
Was mich am Anfang etwas „verschreckte“ war zuerst die absolut tolle Schilderung der Bar und danach die Schilderung der Kindheit – irgendwie war mir dieser Schnitt zu hart. Im Nachhinein finde ich das Buch aber eine runde Sache – sicherlich mit ein paar kleinen Längen aber das schreibe ich dem Erstling zu. Zwischendurch gabs fande ich herrliche Szenen, alleine die Buchhandlung und Bill&Bud – wunderbar!
Insgesamt passt es gut das Buch in mehrere Teile zu unterteilen – weil auch jeder Teil eine ganz eigene Geschichte hat, eine eigene Art zu faszinieren. Der Begriff „Männerbuch“ passt aber trotzdem gut. Bin gespannt wie das Buch in Deutschland angenommen wird :)
Rupien, Rupien! – Vikar Swarup
Kurz gesagt: ein armer, völlig ohne Schulbildung aufgewachsener 18jähriger Kellner gewinnt beim indischen „Wer wird Milliadär“ den Hautgewinn. Einen Tag später wird er verhaftet, Verdacht auf Betrug, ein armer Kellner KANN garnicht die Antwort auf alle 12 Fragen wissen (auf gut Deutsch – die Produktionsfirma hat garnicht das Geld…). Seine freiwillige Anwältin allerdings glaubt ihm – und fragt woher er die Antworten kennt – Ergebnis ist ein bewegtes, spannendes und meistens urkomisch erzähltes Leben in Indien!
Herrliches Buch, man erfährt einiges über Indien, ohne dabei das Gefühl zu haben ein Lehrbuch zu lesen. Sehr schön!
Die Geschwindigkeit des Dunkels – Elizabeth Moon
Eine Geschichte über einen Autisten der zusammen mit anderen Autisten in einer Produktionsfirma arbeitet. Diesen Mitarbeitern wird angeboten an einer Studie/Behandlung teilzunehmen, die sie „normal“ macht, damit Extras wie der Fitnessraum, Musikanlagen (Wozu diese nötig sind, darauf wird näher im Buch eingegangen) wegfallen und die Extrakosten für diese Aufwendungen wegfallen. Es stellt sich nur innerhalb des Buches die Frage: Wer ist hier eigentlich normal? Was ist normal? Und – möchte man überhaupt „normal werden“ ?
Bin erst auf S. 100 von 460 aber ich verschlinge dieses Buch. Interessiere mich seit jeher für die Thematik und es ist so interessant aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt – sehr spannend, informativ und „eine ganz andere Welt“Â […]
„Die Geschwindigkweit des Dunkels“ ist absoluuut superb! Sehr empfehlenswert, spannend, ohne Durststrecken und mit sehr viel Einblick in die Welt eines Autisten, seiner Lebensweise – und wie gesagt bis zur letzten Seite spannend.
Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer
Leo Leike und Emmi lernen sich auf ungewöhnliche Weise kennen – über eine fehlgeleitete eMail. Was zuerst als Geplänkel übers Netz losgeht, verwandelt sich schon bald in eine sprachlich wunderbar lesbare, knisternde ja..Liebesgeschichte? Nein, das wäre zuviel. Aber ohne einander können die beiden auch nicht…und irgendwann steht die Frage im Raum – was passiert das eigentlich mit uns? Eine untypische Emailgeschichte mit tollen Wendungen und Sprachwitz – ein kleines Juwel!
Maria, ihm schmeckts nicht – Jan Weiler
Das Buch war kurzweilig und teilweise sogar ernst & lustig zugleich. Wer Italiener kennt – Pflichtlektüre. Wer keine kennt, lernt sie kennen! Besonderer Held ist natürlich Schwiegervater Antonio…zuerst dachte ich, es gäbe nur Klischee-Witze, aber es ging durchaus auch mal tiefer, was mich überrascht hat! Lachen konnte ich trotzdem genug :-)
Nur einen Tag noch – Mitch Albom
Schön, hat man schnell durch.Nicht aufsehenserregend aber einfach eine wunderbare Geschichte über Familie und Bindung. Kann man echt nur: „Schön“ zu sagen!
Schaulaufen für Anfänger. Eine prinzipielle Liebesgeschichte für uncoole Leser – Bianca Stücker
Hab ich in einem Rutsch durchgelesen, kein typischer Frauenroman, eher so die Generation 25+ und endlich mal eine Hauptfigur die sich selbst zwar nicht übermässig mochte aber irgendwie schafft authentisch zu sein. Spielt in einer WG und handelt (wie so viele Bücher) von der Liebe. Ist dabei aber sehr schön, ein bisschen Drama und einige weise Gedanken eines „Fast Erwachsenen“ die einem bekannt vorkommen und man ertappt sich – so denke ich manchmal auch. Empfehlenswert!