Hatte mehrfach davonin diversen Foren gelesen und kann einigen rechtgeben – man schwankt zwischen Tränen (schon auf Seite 20-30..) und „will dem Typ eine reinhauen“ weil er seine todkranke Frau zum Teil so sehr im Stich lässt, obwohl er sie liebt. Am Ende hab ich heute echt auf dem Sofa gesessen und geheult. Ging mir sehr nahe. Wirklich ein emotionaler, heftiger Roman.
Schlagwort: Liebe
Stolz und Vorurteil – Jane Austen
Meine erste Austen und ich fands genial. Viel Witz, sehr treffende Personenbeschreibungen und einfach irgendwie schöööön. Werde ganz sicher noch ihre anderen Bücher lesen, diese Verstrickungen, Umständlichkeiten und Intrigen (die eigenlich 1:1 auch in der heutigen Zeit passieren könnten…) sind einfach herrlich! Manchmal war ich wirklich verwundert, wie wenig sich in den Charakteren der Menschen bis heute geändert hat…Jane Austen hat „es“ einfach.
Lila, Lila – Martin Suter
„Lila, Lila“Â hat mich ziemlich begeistert. Nachdem ich den Anfang ein klitzekleines bisschen holprig fand, kam man schnell rein und die Geschichte ist so schön gesponnen (und die Intrige erst..), die Figuren wirken authentisch und natürlich finde ich die Anspielungen auf Literatur, Bücher und den ganzen Betrieb rund um Verlage & Buchhandlungen noch mal so schön. Wirklich ein sehr gelungenes Buch! Werde sicherlich noch mehr von Suter lesen!
Love is a Mix Tape – Rob Sheffield
Wunderschön! Ich hätte es nicht erwartet aber ich musste doch ein bisschen heulen. Nicht nur das ich doch einiges an Musik kannte (bei dem Titel kann man sich ja denken das es viel um Musik geht ^^) auch die Empfindungen die er beim Hören hat, die Erinnerungen die er damit verbindet – irre. Musste gleich ein paar Platten aus dem Schrank holen und auflegen die vorkamen. Sehr intensiv. Es erzählt die (wahre!) Geschichte von Rob der seine Frau Reneé nach nur 5 Jahren Ehe durch eine Lungenembolie von heute auf morgen verliert. Er erzählt das ganze mit einer Intensivität und einer Art – ich hätte diese Reneé wirklich gerne gekannt. Das Buch ist recht ungewöhnlich in seiner Erzählweise, hat aber definitiv was poetisches und ist einfach tootal schön!
Wohin du auch gehst – Benjamin Prüfer
NEON-Leser können vielleicht mit dem Namen was anfangen. Ein junger Mann der auf einer Asienreise ein Mädchen kennenlernt, namens Syreko. Allerdings steht diese Beziehung unter keinem guten Stern – sie arbeitet als Prostituierte und hat eine recht heftige Krankheit – trotzdem sind die beiden seit 3 Jahren zusammen und haben nun auch geheiratet. Nachdem er seine Geschichte in NEON erzählte gabs ziemlich viele Leserbriefe dazu, eine Fortsetzung und nun gibt es ein Buch. Da mir sein Stil schon in den Artikeln gefiel, lese ich nun das Buch! […]
Das war richtig gut. Er schafft es, das was im Artikel zu kurz kam, tlw. etwas fragmentemässig rüberkam hier so zu schildern das man das Gefühl hat die Geschichte „komplett“ zu haben, ein bisschen hinter die Fassade zu gucken. Er ist sehr ehrlich, schreibt auch über unangenehme Dinge, das gefällt mir gut. Habe mich zu keiner Zeit gelangweilt und finde es ein sehr interessantes Dokument einer Liebe – die wirklich nicht grade einfach ist. Lesenswert!
Spielregeln der Liebe – Hans Jellouschek
Saß ich ja ein Weilchen dran, weil ich das immer in Etappen gelesen habe, geht mir bei Sachbüchern meistens so. Fand das Buch klasse, es wurde sehr viel angerissen an Beziehungsthemen, so das man wirklich für viele Situationen eine Anregung hatte wie damit umzugehen ist. Da ich bei den meisten Ansichten des Autors nur nicken konnte – mir hat das Buch wirklich weitergeholfen. Nicht zu wissenschaftlich geschrieben, aber auch nicht im Zeitschriften-Stil.
Das Orangenmädchen – Jostein Gaarder
Nun weiss ich wieder warum ich den schon als Kind so mochte. Eine kleine, feine Liebesgeschichte, sehr schön und eindringlich erzählt und ja, sie wirft viele Fragen auf und wäre ich nicht auf einem Büchertisch gewesen, hätte ich bestimmt auch ein bisschen geweint…
Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafon
Nun, ich versuche es jetzt mit „Der Schatten des Windes“ – hab nun etwa 30 Seiten bisher und finds ganz okay, bin aber noch nicht „drin“ und noch etwas abwartend, was vielleicht auch an den Lobeshymnen liegt – da will ich mir immer erstmal ein eigenes Urteil bilden. Man wird sehen. […]
So, die Woche über hab ich immer nur 10, 15 Seiten im „Schatten des Windes“ lesen können, es war zuviel los. Gestern aber hatte ich frei und habe innerhalb von 4 Stunden die restlichen 450 Seiten gelesen. War so gegen halb3 nachts fertig.. Passiert mir relativ selten, aber in den letzten 100 Seiten hätte ich das Buch wirklich nicht weglegen können.
Ein schwieriger Fall das Buch. Den Anfang fand ich etwas holprig, ich hätte mir das Buch persönlich wohl auch nie ausgesucht, es ist einfach so eine Empfehlung der ich nachgegangen bin. Trotzdem, die Geschichte ist wirklich, grade zum Ende sind superspannend und einige Bilder gehen mir heute morgen immer noch nicht aus dem Kopf bzw. haben mir heute Nacht das Einschlafen erschwert…Und die Figuren denen man begegnet, wie sich alles zum Ende hin verknüpft – es ist ein richtiger Schmöker mit Atmosphäre.
Von daher – schon zu empfehlen weil man doch sehr in diese Welt abtauchen kann, aber es wird keines von meinen Herzblutbüchern werden – und ich kann nicht genau sagen warum. Es ist jedenfalls alles drin, Liebe, Verrat, Gewalt, Geheimnisse…ich denke für jeden ist ein bestimmter Handlungsstrang „ganz nach seinem Geschmack“.
Seide – Alessandro Barricco
Mir gefällt die Erzählart sehr, die ersten Sätze fand ich genial. Die ungewöhnliche Geschichte lässt viel Raum zum Deuten und die Liebesgeschichte, die erst am Ende irgendwie ihre wahre Tragik entfaltet…Irgendwie ein irres Buch, auch wenn es nicht ganz meinen Geschmack trifft – es ist irgendwie „anders“. Trotzdem – lesenswert!
So lebe ich jetzt – Meg Rosoff
Das war ein Buch das ich so im Nachhinein schwer einschätzen kann. Ein Debüt von einer wohl recht jungen Autorin, sie hat unbestreitbar Stil, ich kann aber nicht sagen ob ich ihn durchgehend so toll finde. Die Geschichte ist etwas verwunderlich, mutet sie doch von der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken zu einer einzigen Liebesgeschichte an, wird vordergründig die Geschichte eines fiktiven Kriegs erzählt. Einerseits kommen Handys & Emails vor, es muss also in der Jetzt-Zeit spielen, anderes dagegen ist so hoffnungslos altmodisch das man nicht so richtig sicher ist, in welcher Zeitspanne man sich befindet. Das Ende kommt sehr abgehackt, sehr schnell nach 200 Seiten daher und ich finds zwar nicht schade dafür gestern länger wach gewesen zu sein aber – so richtig begeistert hat es mich leider nicht.