Drachenglut – Jonathan Stroud

Nun folgt: Drachenglut von Jonathan Stroud. EIn Jugendbuch, bin sehr gespannt in welche Richtung es sich entwickelt, die ersten 15 Seiten jedenfalls sind schonmal in verschiedenen Stilarten. Ich werde berichten. […]

Also das Buch war irgendwie – seltsam. Ich glaub ich würde es nicht so wahnsinnig gerne weiterempfehlen. Die Geschichte, der Plot ist eigentlich gut ausgedacht, aber irgendwie wirken die Figuren relativ „hölzern“ man baut irgendwie zu niemand richtig „Spannung“ auf. Man las es so ganz gut durch, sind ja nur was über 300 Seiten aber vom Hocker gerissen hat es mich LEIDER nicht. Schade…

Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafon

Nun, ich versuche es jetzt mit „Der Schatten des Windes“ – hab nun etwa 30 Seiten bisher und finds ganz okay, bin aber noch nicht „drin“ und noch etwas abwartend, was vielleicht auch an den Lobeshymnen liegt – da will ich mir immer erstmal ein eigenes Urteil bilden. Man wird sehen. […]

So, die Woche über hab ich immer nur 10, 15 Seiten im „Schatten des Windes“ lesen können, es war zuviel los. Gestern aber hatte ich frei und habe innerhalb von 4 Stunden die restlichen 450 Seiten gelesen. War so gegen halb3 nachts fertig.. Passiert mir relativ selten, aber in den letzten 100 Seiten hätte ich das Buch wirklich nicht weglegen können.

Ein schwieriger Fall das Buch. Den Anfang fand ich etwas holprig, ich hätte mir das Buch persönlich wohl auch nie ausgesucht, es ist einfach so eine Empfehlung der ich nachgegangen bin. Trotzdem, die Geschichte ist wirklich, grade zum Ende sind superspannend und einige Bilder gehen mir heute morgen immer noch nicht aus dem Kopf bzw. haben mir heute Nacht das Einschlafen erschwert…Und die Figuren denen man begegnet, wie sich alles zum Ende hin verknüpft – es ist ein richtiger Schmöker mit Atmosphäre.
Von daher – schon zu empfehlen weil man doch sehr in diese Welt abtauchen kann, aber es wird keines von meinen Herzblutbüchern werden – und ich kann nicht genau sagen warum. Es ist jedenfalls alles drin, Liebe, Verrat, Gewalt, Geheimnisse…ich denke für jeden ist ein bestimmter Handlungsstrang „ganz nach seinem Geschmack“.

Small World – Martin Suter

Hat einen tollen Stil, knapp aber ohne das etwas zu kurz kommt, messerscharf, man kommt auch schnell mit den Hauptpersonen auf einen Nenner. Ich habs richtig genossen und die Geschichte wurde spannend und ohne große Schnörkel erzählt.Und was für eine Geschichte. Eine kleine feine Intrige die durch so etwas „simples“ wie eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst wird…und natürlich der allerbeste, erste Satz ever! (Den ich hier nicht verrate, schaut doch selbst rein..) Werde ich weiterempfehlen!

Drachenläufer – Khaled Hosseini

Ich habe gestern den „Drachenläufer“ fertiggelesen und bin immer noch ganz „gefangen“. Ich lese wirklich viel aber das Buch gehört locker unter die Top 3 der Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Spannend, interessant, berührend…ich stecke immer noch in der Geschichte. Psychologisch grandios geführt, irgendwie passte alles…seit gestern erzähle ich quasi jedem Kunden von diesem Buch und habs an die Kasse gestellt mit einem Zettelchen drin:

Schlicht und ergreifend – ein fantastisches Buch!

Definitiv momentan mein Hit. Hab meinem Vater heute das Hörbuch besorgt, weil er viel beruflich unterwegs ist mit dem Auto. Hab vorhin mal reingehört, eine tolle Stimme, seeehr angenehm gelesen so vom ersten Eindruck. Ist vielleicht mal ein guter Hörbuchtipp!

Seide – Alessandro Barricco

Mir gefällt die Erzählart sehr, die ersten Sätze fand ich genial. Die ungewöhnliche Geschichte lässt viel Raum zum Deuten und die Liebesgeschichte, die erst am Ende irgendwie ihre wahre Tragik entfaltet…Irgendwie ein irres Buch, auch wenn es nicht ganz meinen Geschmack trifft – es ist irgendwie „anders“. Trotzdem – lesenswert!

Oskar und die Dame in Rosa – Eric-Emmanuel Schmitt

Wollte schon länger mal was von Schmitt lesen, einfach auch um ihn mal kennenzulernen. War aber etwas skeptisch, gibt es doch richtige Fans von ihm als auch Leute die ihn wirklich nicht mögen – er polarisiert. Dieses Buch aber hat mich ziemlich fasziniert, die direkte Art von Oskar, die skurrilen Ereignisse…besonders betroffen hat mich die Art der Eltern gemacht, mit der Krankheit umzugehen, aber auch wie Oskar ihnen genau das vorwirft. Sehr schwierig. Die letzten 2 Seiten waren dann auch wirklich ..ja..traurig. Trotzdem schön. Bin also sehr positiv überrascht von diesem Buch, wirklich gut & so „richtig“.

Der Schlaf der Toten – Andrew Taylor

War ganz okay, recht spannend und die Auflösung kam nicht zu „früh“. Ich hab aber an manchen Stellen gedacht, mhm, das hätte man auch in 350 Seiten statt 550 erzählen können. Andererseits ist dieses Netz von Handlungsträngen zwar weit gestreut, aber am Ende ist man ganz froh, das es so ausführlich war, weil sich die Auflösung dann sehr klar erschliesst. Ganz nebenbei ist es auch noch die Geschichte der Jugend von Edgar Allan Poe, allerdings ahbe ich das erst auf den letzten 100 Seiten so richtig verstanden..+hust+

Schwarze Sekunden – Karin Fossum

War mit sehr klarer Sprache erzählt, packend, man konnte sich während des Buches einfach gut in diverse Gedankengänge hineinversetzen, es blieb bis zum Schluss spannend und auch der Fall an sich (verschwundenes kleines Mädchen) hat mir einfach gut gefallen. Also mein Fazit: spannend, sehr gut und schnell lesbar und nicht zu „episch“.

So lebe ich jetzt – Meg Rosoff

Das war ein Buch das ich so im Nachhinein schwer einschätzen kann. Ein Debüt von einer wohl recht jungen Autorin, sie hat unbestreitbar Stil, ich kann aber nicht sagen ob ich ihn durchgehend so toll finde. Die Geschichte ist etwas verwunderlich, mutet sie doch von der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken zu einer einzigen Liebesgeschichte an, wird vordergründig die Geschichte eines fiktiven Kriegs erzählt. Einerseits kommen Handys & Emails vor, es muss also in der Jetzt-Zeit spielen, anderes dagegen ist so hoffnungslos altmodisch das man nicht so richtig sicher ist, in welcher Zeitspanne man sich befindet. Das Ende kommt sehr abgehackt, sehr schnell nach 200 Seiten daher und ich finds zwar nicht schade dafür gestern länger wach gewesen zu sein aber – so richtig begeistert hat es mich leider nicht.

In meinem kleinen Land – Jan Weiler

Nun hab ich die letzten Tage Jan Weiler gelesen und war etwas enttäuscht. Seine anderen Bücher fand ich wirklich witzig und kurzweilig, hier hab ich zwar einige Male gelacht, fand aber das er tlw. wirklich sehr „harsch“ über einiges urteilte, klar, auch mal einen Lacher wert, aber manches… Es machte einen etwas aneinandergereihten Eindruck und ich fands einfach nicht sooo den Renner. (Das Buch von Benjamin v. Stuckrad-Barre über seine Lesereise fand ich sooo lustig..einfach irgendwie netter).